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Schleswig-Holstein Kreis Nordfriesland Gröde

Hebesätze Gröde

Kreis Nordfriesland · AGS 01054039 · 12 Einwohner

Gewerbesteuer
410 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
485 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
410 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

410 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Gröde aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 485 %. Der Median Kreis Nordfriesland liegt bei 380 %, die Differenz beträgt 30 Prozentpunkte.

Was der Wert für Gröde bedeutet

Bundesweit betrachtet fällt Gröde im höchsten Fünftel; der Satz von 410 % kommt insgesamt 177 mal vor. Innerhalb von Schleswig-Holstein steht die Gemeinde auf Platz 1.093 von 1.104, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 1.105-grösste von 1.106 Gemeinden des Landes.

Hebesätze in Gröde nach Quelle

Mediane werden ausschließlich aus dem bundesweit einheitlichen Berichtsjahr gebildet. Ein aktuellerer Landeswert steht deshalb in derselben Tabelle, wird aber nicht gegen die Mediane gerechnet — zwei verschiedene Stände ergeben keinen Vergleich.

Gewerbesteuer-Hebesatz Gröde, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Gröde 410 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Nordfriesland 380 % Berichtsjahr 2024 +30 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +30 Prozentpunkte

Von 133 Gemeinden im Kreis Nordfriesland mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Gröde auf Platz 129, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Grösse geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.

Welche Gemeinden ähnlich liegen

Gemeinden im Kreis Nordfriesland mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Gröde Grundsteuer B
Hallig Hooge 410 % 0 Prozentpunkte 485 %
Husum 410 % 0 Prozentpunkte 400 %
Langeneß 410 % 0 Prozentpunkte 485 %
Pellworm 410 % 0 Prozentpunkte 485 %
Achtrup 400 % −10 Prozentpunkte 425 %

Ein Rechenbeispiel für Gröde

120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 410 % sind das 13.704,25 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.002,75 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner.

Wo der Hebesatz amtlich festgesetzt ist

Gröde legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.

Für Gröde fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Gröde

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Gröde?

Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 410 % (Berichtsjahr 2024). Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das für ein Einzelunternehmen 13.704,25 Euro Gewerbesteuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Gröde?

Die Grundsteuer B liegt bei 485 % (Berichtsjahr 2024). Wie hoch die Steuer für ein konkretes Grundstück ausfällt, hängt vom festgestellten Grundsteuerwert ab.

Ist die Gewerbesteuer in Gröde hoch?

Der Vergleichswert im Kreis beträgt 380 %. Gröde liegt 30 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Zuständig ist Gröde selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Belege und Abrufdatum

Belege für die Hebesätze von Gröde
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich für die Festsetzung ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde, für den Steuermessbetrag der Bescheid des Finanzamts. Keine steuerliche Beratung. Regeln unter Methodik, Werkzeuge unter Gewerbesteuer berechnen.